Jobimport via Mailabruf

Neben der Job Inbox, die auf Weiterleitung beruht, kannst du als Pro-Nutzer eigene E-Mail-Postfächer direkt anbinden. JobTarsier ruft die von dir gewählten Ordner dann automatisch ab, erkennt Jobalert-Mails und importiert die enthaltenen Stellen — ganz ohne Weiterleitungsregel.

Jobsuche — Overlay „Jobimport via Mailabruf" mit angebundenem Postfach

Nur für Pro: Free-Nutzer sehen an dieser Stelle einen Upgrade-Hinweis. Die passive Weiterleitung steht allen zur Verfügung.

  1. Öffne die Jobsuche, klicke oben auf „Jobimport via Mailabruf" und dort auf „Postfach hinzufügen".
  2. Gib die Zugangsdaten deines Postfachs ein: eine frei wählbare Bezeichnung, den IMAP-Server (z. B. imap.gmx.net), Port (Standard 993), die Verschlüsselung (TLS/SSL oder STARTTLS), deinen Nutzernamen und das Passwort.
  3. Klicke auf „Verbindung testen". JobTarsier prüft die Zugangsdaten und zeigt anschließend die real vorhandenen Ordner deines Postfachs an. Beim Test wird noch nichts importiert.
  4. Wähle einen oder mehrere Ordner aus, die überwacht werden sollen (z. B. einen dedizierten „Jobalerts"-Ordner).
  5. Optional: Aktiviere „Mail nach erfolgreichem Import in Papierkorb verschieben", damit importierte Mails dein Postfach nicht zumüllen. Verschoben wird nur, wenn tatsächlich mindestens eine Stelle importiert wurde — bei Fehlern bleibt die Mail unangetastet.
  6. Klicke auf „Speichern".

Sicherheit: Bei vielen Anbietern (z. B. GMX, Gmail, Web.de) benötigst du ein App-Passwort statt deines normalen Passworts. Dein Passwort wird ausschließlich verschlüsselt gespeichert, nie im Klartext, nie angezeigt und nie an deinen Browser zurückgegeben.

Damit nur Jobalerts verarbeitet werden, prüft JobTarsier den Absender jeder Mail gegen eine Liste bekannter Plattform-Domains. Diese Liste ist bereits mit den gängigen Plattformen vorbefüllt (Stepstone, Indeed, LinkedIn, XING, Monster) und lässt sich anpassen:

  • Klappe „Berücksichtigte Absender-Domains" auf.
  • Ergänze eigene Domains (z. B. jobs.deinunternehmen.de) über das Eingabefeld.
  • Deaktiviere einzelne Standard-Domains per Schalter, wenn du sie nicht möchtest.

Nur Mails, deren Absender-Domain aktiv in dieser Liste steht, werden auf Stellen geprüft. Alle übrigen Mails werden übersprungen.

Möchtest du Job-Alerts eines Arbeitgebers (z. B. von dessen Karriereseite) abrufen, trägst du dessen Absender-Domain hier selbst ein. Solche Mails werden auch erkannt, wenn die Stellenlinks über einen Versanddienst laufen: Je Stelle entsteht ein Kandidat, bei mehreren Orten mit allen Orten. Abmelde-, Logo- und „Jetzt bewerben"-Links werden nie aufgerufen. Lässt sich der Link einer Stelle nicht auflösen, erscheint der Kandidat ohne Link. Einzelheiten stehen unter Job Inbox → Was passiert mit weitergeleiteten Mails?.

  • Automatisch: Angebundene Postfächer werden einmal täglich im Hintergrund abgerufen — du musst nichts tun.
  • Manuell: Über „Jetzt abrufen" in der Postfach-Zeile löst du einen Abruf sofort aus. Anschließend siehst du, wie viele neue Stellen importiert wurden.

Jede Postfach-Zeile zeigt zusätzlich „Letzter Abruf: vor …" (z.B. „vor 3 Tagen") — solange noch kein Abruf stattgefunden hat, steht dort „Noch nicht abgerufen".

Jede Mail wird nur einmal verarbeitet: JobTarsier merkt sich je Ordner, welche Nachrichten bereits abgerufen wurden, und überspringt zusätzlich Stellen, die bereits als Kandidat oder in Meine Jobs vorliegen — egal ob sie über denselben Link, über das IMAP-Postfach selbst, über die Job Inbox oder über eine Quelle hereingekommen sind. Erkannt wird das über dieselbe Stellenadresse oder über gleichen Jobtitel und gleiche Firma; bringt ein so erkannter Treffer einen neuen Ort mit, wird er am vorhandenen Kandidaten ergänzt, statt einen zweiten anzulegen. Ebenso übersprungen werden Stellen, die du zuvor aus Meine Jobs gelöscht hast — das Löschen gilt als bewusste, dauerhafte Absage. Ebenfalls übergangen werden Links, die auf eine Trefferliste statt auf eine einzelne Stelle zeigen — auch dann, wenn sich das erst nach dem Auflösen einer Weiterleitung zeigt; siehe Jobsuche → Adressen von Trefferlisten. Lässt sich weder die Zielseite noch der Mail-Text sinnvoll auslesen (kein Titel, keine Firma, keine Beschreibung), entsteht kein Kandidat — ein Platzhalter wie „Job Inbox" oder ein Plattformname als Firma kommt dabei nicht mehr vor. Importierte Stellen erhalten den Herkunftshinweis „Via IMAP" und werden — wie alle Pro-Importe — automatisch mit einem KI-Score bewertet. Fehlt einer Stelle die Beschreibung, wird sie direkt beim Abruf im Hintergrund nachgeholt; bewertet wird erst danach. Findet sich keine, entsteht kein Score, sondern ein Hinweis mit dem Grund — siehe Wann die KI bewertet — und wann nicht.

Schlägt der Abruf fehl (z. B. falsches Passwort oder Server nicht erreichbar), erhältst du eine In-App-Benachrichtigung und die betroffene Postfach-Zeile zeigt den Status „Verbindungsfehler". Nach fünf aufeinanderfolgenden Fehlversuchen wird das Postfach automatisch pausiert, damit keine endlosen Fehlversuche laufen. Prüfe dann deine Zugangsdaten und starte über „Jetzt abrufen" einen neuen Abruf — ein erfolgreicher Abruf reaktiviert das Postfach.

Über das Stift-Symbol auf der Postfach-Zeile öffnest du dasselbe Formular wie beim Anlegen, vorbefüllt mit den gespeicherten Werten. Das Passwortfeld bleibt dabei leer und zeigt den Hinweis „Leer lassen, um das gespeicherte Passwort zu behalten." — trägst du nichts ein, bleibt das bisherige Passwort unverändert; gibst du ein neues ein, ersetzt es das alte. Bereits gewählte Ordner sind vorausgewählt. „Abbrechen" oder Escape verwirft deine Änderungen und führt zurück zur Postfach-Liste.

  • Deaktivieren: Das Postfach wird nicht mehr abgerufen, die Zugangsdaten bleiben gespeichert.
  • Löschen: Das Postfach wird entfernt und die gespeicherten Zugangsdaten sowie der Abruf-Zustand werden vollständig gelöscht — jeder Zugriff auf dein Postfach stoppt sofort. Zusätzlich werden die aus diesem Postfach gespeicherten Mail-Texte sofort mitgelöscht, nicht erst nach Ablauf des Monats. Deine bereits importierten Kandidaten und Jobs bleiben erhalten.

Aus jeder verarbeiteten Mail werden die erkannten Job-Daten (Titel, Unternehmen, Beschreibung, Link) sowie einige Metadaten (Absender, Betreff, Zeitpunkt, Postfach/Ordner) gespeichert. Absender und Betreff werden dabei einen Monat nach dem Abruf automatisch geleert; Zeitpunkt, Postfach, Ordner und Ergebnis des Abrufs bleiben, damit eine bereits verarbeitete Mail nicht noch einmal importiert wird. Der Mailtext selbst ist nicht Teil dieses Protokolls.

Der Text der Mail wird ebenfalls gespeichert — für einen Monat. Er dient ausschließlich der Qualitätsprüfung: Nur am Originaltext lässt sich nachvollziehen, ob die automatische Erkennung eine Stelle richtig interpretiert hat. Einen Monat nach Empfang wird er automatisch gelöscht. In der App wird er nie angezeigt. Der Hinweis darauf steht im Fußbereich des Overlays und über dem Anlege-Formular, also dort, wo du die Anbindung einrichtest.

Dein Widerruf erfasst auch diese Texte. Entfernst du ein Postfach, verschwinden die daraus gespeicherten Mail-Texte sofort mit — nicht erst zum Fristende. Deine Kandidaten und Jobs bleiben davon unberührt.

Der KI-Score ist als KI-generierte Einschätzung gekennzeichnet.

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