Job Inbox
Der einfachste Weg, neue Stellen automatisch in JobTarsier zu bekommen: Leite Jobalert-Mails von Stepstone, Indeed, LinkedIn & Co. an deine persönliche JobTarsier-Adresse weiter. Erkannte Stellen erscheinen dann automatisch als Kandidaten in der Jobsuche — du sichtest sie dort und übernimmst nur die wirklich interessanten mit einem Klick in Meine Jobs.

Einrichtung
Das Fenster „Job Inbox anlegen" führt dich in drei Schritten durch die Einrichtung. Die Adresse steht ganz oben, gleich neben Schritt 1.
- Kopiere deine persönliche Weiterleitungsadresse. Öffne die Jobsuche und klicke oben auf „Job Inbox anlegen". Besteht noch keine Adresse, klicke auf „Adresse erzeugen" — sie entsteht erst durch diesen Klick und sieht dann z.B. so aus:
philipp.default-7fk2q@jobtarsier.de. Klicke danach auf „Kopieren". Ein Hinweis bestätigt: „Adresse kopiert — leite jetzt in deinem Postfach die Jobalert-Mails an sie weiter." - Lege in deinem E-Mail-Postfach (nicht hier in JobTarsier) eine Regel an, die Jobalert-Mails automatisch an diese Adresse weiterleitet — bei Gmail, Outlook oder deinem anderen Anbieter.
JobTarsier greift nicht auf dein Postfach zu. Du leitest die Jobalert-Mails selbst in deinem E-Mail-Programm an diese Adresse weiter — das Kopieren allein genügt nicht. Dieser Hinweis steht im Fenster direkt bei Schritt 2.
- Fertig — weitergeleitete Stellen erscheinen als Kandidaten in deiner Jobsuche, bereit zum Übernehmen.
Lieber ohne Weiterleiten? Im Fenster führt der Verweis „Lieber ohne Weiterleiten? Jobimport via Mailabruf" zum anderen Weg: Als Pro-Nutzer bindest du ein Postfach an, das JobTarsier selbst abruft — siehe Jobimport via Mailabruf. Free-Nutzer sehen dort die Upgrade-Möglichkeit.
Ist meine Mail angekommen?
Unter jeder Weiterleitungsadresse im Fenster „Job Inbox anlegen“ steht eine Statuszeile. Sie zeigt den Stand der zuletzt eingegangenen Mail an diese Adresse und aktualisiert sich von selbst, ohne dass du die Seite neu lädst:
- „Warte auf die erste Mail.“ — an diese Adresse ist noch keine Mail angekommen. Bleibt das so, nachdem du eine Mail weitergeleitet hast, prüfe deine Weiterleitungsregel im Postfach.
- „Mail eingegangen heute 14:32 — wird verarbeitet …“ — die Mail ist da. JobTarsier legt die Kandidaten an und holt die Stellenbeschreibungen (bei Pro und Ultra auch den KI-Score). Das dauert meist wenige Minuten.
- „Letzte Mail heute 14:32: 4 neue Stellen · 2 bereits bekannt · 1 nicht übernehmbar“ — das Ergebnis. Es nennt nur, was vorkam: neue Stellen, bereits bekannte (schon als Kandidat oder Job vorhanden oder früher gelöscht), nicht übernehmbare (z.B. Trefferlisten oder Seiten hinter einem Login) und Links jenseits der Grenze je Mail („weitere nicht geprüft“). Reicht dein Monatskontingent nicht, steht „Monatskontingent erschöpft“ dabei.
Statt der Zahlen kann das Ergebnis auch „keine Stellenlinks gefunden.“, „konnte nicht gelesen werden.“ oder „Monatskontingent erschöpft — nicht verarbeitet.“ lauten.
„Letzte Mail heute 14:32: Verarbeitung abgebrochen.“ — die Verarbeitung deiner letzten Mail ist unterbrochen worden, etwa durch eine kurze Störung bei uns. Das steht auch da, wenn eine Mail nach 15 Minuten noch nicht fertig verarbeitet ist. Stellen, die bis dahin schon angelegt waren, bleiben erhalten; die Zeile nennt sie dann, z.B. „Verarbeitung abgebrochen · 2 neue Stellen bis dahin“. Der Mail-Dienst stellt die Mail in der Regel von selbst erneut zu. Dann zeigt die Zeile wieder „wird verarbeitet …“ und danach das Ergebnis; die schon angelegten Stellen zählen dabei weiter als neu, nicht als „bereits bekannt“.
Als Pro- oder Ultra-Nutzer hat jede Adresse ihre eigene Zeile — so erkennst du, welche Weiterleitung noch nicht greift.
In der Jobsuche steht dieselbe Angabe direkt unter dem Seitenkopf, z.B. „Job Inbox: Letzte Mail heute 14:32: 4 neue Stellen“. Sie bezieht sich auf die zuletzt eingegangene Mail über alle deine Adressen. Ein Klick darauf öffnet das Fenster „Job Inbox anlegen“. Hast du noch keine Adresse, erscheint die Zeile nicht.
Gespeichert werden dafür nur Zeitpunkt, Zahlen und eine technische Kennung der letzten Mail je Adresse (sie erkennt eine erneute Zustellung derselben Mail) — kein Betreff, kein Absender, kein Mailtext.
Lieber ohne Weiterleiten? Im Fenster führt der Verweis „Jobimport via Mailabruf“ direkt zum anderen Weg: Dort bindest du als Pro-Nutzer ein Postfach an, das JobTarsier selbst abruft — siehe Jobimport via Mailabruf.
Wie deine Adresse aufgebaut ist
Die Adresse ist so gebaut, dass du sie dir merken und notfalls abtippen kannst:
philipp . stepstone - 7fk2q @ jobtarsier.de
│ │ │
│ │ └── Zufallsteil, vergibt JobTarsier
│ └───────────── Importname — kommt aus der Bezeichnung, die du der Adresse gibst
└─────────────────────── dein Vorname aus dem Profilnamen- Vorname: JobTarsier nimmt das erste Wort aus dem
Namenin deinem Profil, schreibt es klein und ersetzt Umlaute (aus „Björn Müller" wirdbjoern). Zeichen, die in einer E-Mail-Adresse nicht vorkommen dürfen, entfallen. Steht in deinem Profil kein Name, oder bleibt nach dieser Umschrift nichts Lesbares übrig (z.B. bei reinen Emoji oder nicht-lateinischer Schrift), verwendet JobTarsier stattdessen einen neutralen Platzhalter wienutzer-a1b2c3. Einen eigenen Benutzernamen kannst du nicht frei wählen. - Importname: die Bezeichnung, die du der Adresse gibst — ebenfalls kleingeschrieben und auf Buchstaben und Ziffern reduziert (aus „Stepstone Remote-Jobs" wird
stepstoneremotejobs). Ohne Bezeichnung heißt der Importnamedefault. Das ist kein Mangel, sondern der normale Zustand. - Zufallsteil: vergibt JobTarsier selbst und du kannst ihn nicht bestimmen. Er sorgt dafür, dass niemand deine Adresse einfach erraten kann. Eine Mail an dieselbe Adresse mit falschem Zufallsteil wird nicht verarbeitet — sie landet nirgends.
Wenn dein Wunschname schon vergeben ist: Nutzt bereits jemand anderes dieselbe Kombination aus Vorname und Importname, hängt JobTarsier automatisch eine Nummer an (
philipp.default-2-…). Du musst dafür nichts tun und bekommst keine Fehlermeldung — es erscheint nur ein kurzer Hinweis mit der Adresse, die tatsächlich vergeben wurde.
Adresse benennen — Free und Pro
Das Feld „Bezeichnung" steht über der Adresse und ist für alle Konten offen, Free wie Pro. Tippe deinen Wunsch hinein und klicke daneben (das Feld speichert beim Verlassen). Die Adresse wird sofort neu berechnet und angezeigt.
Wichtig: Beim Ändern der Bezeichnung ändert sich die komplette Adresse — Importname und Zufallsteil. Die vorherige Adresse nimmt danach keine Mails mehr an. Passe deine Weiterleitungsregel im Mail-Postfach also gleich mit an, sonst kommen keine Stellen mehr an. Speicherst du dieselbe Bezeichnung unverändert erneut, bleibt die Adresse wie sie ist.
Deine Adresse hat sich geändert (Bestandskonten)
Bis Herbst 2026 lauteten die Weiterleitungsadressen alerts-[langer Zeichencode]@jobtarsier.de. Diese Adressen wurden einmalig automatisch auf das neue, merkbare Format umgestellt.
Betrifft dich das, siehst du im Overlay „Job Inbox anlegen" oberhalb deiner Adresse einen Hinweis mit der alten (durchgestrichenen) und der neuen Adresse. Die alte Adresse nimmt keine Mails mehr an — es gibt keinen Parallelbetrieb und keine Übergangsfrist. Trage deshalb die neue Adresse in deiner Weiterleitungsregel beim Mail-Anbieter ein und bestätige den Hinweis danach mit „Verstanden"; erst dann verschwindet er. Solange du nicht bestätigst, erscheint er bei jedem Öffnen der Job Inbox erneut.

Hinweis: JobTarsier greift zu keinem Zeitpunkt auf dein E-Mail-Postfach zu. Du richtest die Weiterleitung selbst über die Einstellungen deines E-Mail-Anbieters ein — das ist eine bewusste Handlung deinerseits.
Was passiert mit weitergeleiteten Mails?
Jede weitergeleitete Mail wird serverseitig automatisch verarbeitet:
- Die Herkunftsplattform wird anhand der Absenderadresse erkannt (z.B.
@stepstone.de→ „Stepstone"). Unbekannte Absender werden generisch als „Via Alert" markiert. - Alle enthaltenen Job-Links werden erkannt und als Kandidaten in deiner Jobsuche angelegt — noch nicht in Meine Jobs.
- Bereits vorhandene Stellen werden automatisch übersprungen — keine Duplikate, egal ob schon gemerkt oder noch als Kandidat vorhanden. Das gilt sowohl über dieselbe Stellenadresse (auch wenn sie aus einer anderen Mail oder über eine andere Plattform kommt, z.B. dieselbe Stelle über zwei Weiterleitungs-Mails) als auch über gleichen Jobtitel und gleiche Firma. Trifft eine so erkannte Stelle auf einen vorhandenen Kandidaten und bringt einen bisher unbekannten Ort mit, wird dieser ergänzt (z.B. „München" + „Hamburg" → „München, Hamburg"), ohne etwas zu überschreiben — es entsteht dabei kein zweiter Kandidat.
- Stellen, die du zuvor aus Meine Jobs gelöscht hast, werden ebenfalls übersprungen — über die Job Inbox genauso wie über IMAP-Abruf oder Direktquellen. Das Löschen gilt als bewusste Absage und wirkt dauerhaft.
- JobTarsier ruft die verlinkte Stellenseite ab und speichert den vollständigen Text als Beschreibung. Ist die Seite nicht erreichbar, wird der Kandidat trotzdem mit den Daten aus der Mail angelegt. Fehlen auch dort brauchbare Angaben (kein Titel, keine Firma und keine Beschreibung), entsteht kein Kandidat — JobTarsier legt keinen Platzhalter mehr an.
- Als Firma wird nie ein Plattformname (z.B. „LinkedIn", „Indeed", „Stepstone") oder „Unbekannt" übernommen — das Feld bleibt dann leer, statt eine falsche Firma vorzutäuschen. Bei LinkedIn-Stellen der Form „Jobtitel at Firma — Ort" trennt JobTarsier die drei Angaben automatisch.
- Links, die auf eine Trefferliste statt auf eine einzelne Stelle zeigen (etwa der „Alle Ergebnisse ansehen"-Link am Ende einer Alert-Mail), werden übergangen — sie werden weder als Kandidat angelegt noch bewertet. Dir geht dabei nichts verloren: Die Einzelstellen derselben Mail stehen als eigene Links darin und kommen ganz normal an. Mehr dazu unter Jobsuche → Adressen von Trefferlisten.
- Job-Alerts von Arbeitgebern (z. B. von einer Karriereseite wie Roche) werden ebenfalls erkannt, auch wenn die Stellenlinks in der Mail über einen Versanddienst laufen und nicht direkt auf die Karriereseite zeigen. Je Stelle in der Mail entsteht genau ein Kandidat; Titel und Ort stammen aus der Mail, bis die Stellenseite gelesen werden konnte. Die Firma kommt aus der Stellenseite, sonst aus dem ursprünglichen Absender (bei weitergeleiteten Mails der Absender der Original-Mail, z. B. „Roche Careers" → „Roche"), sonst aus dessen Domain. Logo-, „Jetzt bewerben"- und Abmelde-Links in der Mail zählen nicht als Stelle, verbrauchen keinen Platz deiner Mail-Grenze und werden nie aufgerufen — du wirst über JobTarsier also nicht versehentlich vom Alert abgemeldet.
- Stellen mit mehreren Orten zeigen alle Orte, durch Komma getrennt (z. B. „München, Hamburg"). Nennt die Mail nur eine Sammelangabe wie „Available in 2 locations", bleibt der Ort leer, bis die Stellenseite ihn liefert.
- Kandidaten ohne Link: Lässt sich der Link einer solchen Stelle nicht auflösen (Seite nicht erreichbar oder gesperrt), erscheint der Kandidat mit Titel, Firma und Ort aus der Mail, aber ohne Link. Eine persönliche Kennung aus dem Mail-Link wird dabei nicht gespeichert. Die Beschreibung wird, wenn möglich, über eine Suche nach Titel und Firma nachgeholt.
- Mails, aus denen sich kein Job erkennen lässt, legen keinen Kandidaten an; die Statuszeile meldet dann „keine Stellenlinks gefunden.“ bzw. „konnte nicht gelesen werden.“ (siehe Ist meine Mail angekommen?).
In der Jobsuche siehst du zu jedem Kandidaten ein Mail-Symbol mit der Bezeichnung der Weiterleitungsadresse (bzw. der erkannten Plattform, wenn die Adresse keine eigene Bezeichnung hat). Übernimmst du einen Kandidaten mit „Merken" nach Meine Jobs, erkennst du ihn dort weiterhin am Badge „Via Alert" (bzw. „Via Alert · Stepstone" o.ä.).

Kandidaten sichten und übernehmen
Weitergeleitete Stellen landen zunächst als Kandidaten in einer Zwischenablage. Aus dieser Liste führen genau zwei Wege heraus:
- Merken — der Kandidat wandert nach Meine Jobs und bleibt dort dauerhaft, samt bereits vorhandenem KI-Score.
- Ablauf — Kandidaten, die du nicht merkst, laufen 1 Monat nach dem Import automatisch ab und werden endgültig gelöscht.
Ein manuelles Verwerfen gibt es nicht mehr: kein Verwerfen-Button, keine Ansicht für verworfene Kandidaten. Was du liegen lässt, verschwindet von selbst — so bleibt deine Liste übersichtlich, und nicht genutzte Daten werden nicht unbegrenzt aufbewahrt.
Eine Stelle dauerhaft loswerden: Merke sie und lösche sie danach in Meine Jobs. Das zählt als bewusste Absage — die Stelle taucht nie wieder als Kandidat auf, egal über welchen Weg sie erneut hereinkäme. Rückgängig machen lässt sich das nicht.
Details zum Sichten, Filtern und Merken findest du in der Jobsuche-Dokumentation.
Free-, Pro- und Ultra-Unterschiede
| Free | Pro | Ultra | |
|---|---|---|---|
| Weiterleitungsadressen | 1 | 5 | 10 |
| Jobs pro E-Mail | max. 3 neue (erste 3 von oben) | max. 20 neue (erste 20 von oben) | max. 20 neue (erste 20 von oben) |
| Monatliches Limit | 50 neue Stellen/Kalendermonat — Mail-Import und Quellenläufe zusammen | 200 neue Stellen/Kalendermonat | 500 neue Stellen/Kalendermonat |
| KI-Score für Alert-Kandidaten | Manuell per Button in der Jobsuche | Automatisch, sobald der Kandidat erscheint (der Button bleibt als Rückfallweg, falls kein Score vorliegt) | Automatisch, sobald der Kandidat erscheint (der Button bleibt als Rückfallweg, falls kein Score vorliegt) |
| Fehlende Stellenbeschreibung nachholen | Läuft beim Import automatisch mit | Läuft beim Import automatisch mit | Läuft beim Import automatisch mit |
| Adressen benennen (Bezeichnung) | Ja | Ja | Ja |
Die Grenzen gelten auch bei gleichzeitigen Anfragen. Die Obergrenzen für Weiterleitungsadressen (1 / 5 / 10) und gemerkte Jobs (20 / 100 / 250) prüft zusätzlich die Datenbank selbst — wer zwei Adressen oder zwei Jobs in derselben Sekunde anlegt, kommt nie über die Grenze seines Plans. Legt ein Free-Konto mit bereits einer Adresse eine weitere an, lautet die Meldung: „Du hast bereits eine Weiterleitungsadresse. Lösche sie, wenn du eine neue anlegen möchtest." samt Hinweis auf Pro. Konten mit Tester-Kennzeichen werden von diesen Grenzen nicht abgewiesen; sie sehen im Overlay weder Restzeile noch Limit-Banner.
Wenn nur der Kontingent-Stand fehlt: Lässt sich der Monatsverbrauch einmal nicht laden, bleiben deine Adressen und „Adresse hinzufügen" sichtbar; nur der Kontingentbereich (Restzeile, Monatsverbrauch, Banner) entfällt — ohne Fehlermeldung. Lassen sich die Adressen selbst nicht laden, steht im Adressbereich „Deine Weiterleitungsadressen konnten nicht geladen werden." mit der Schaltfläche „Erneut versuchen".
„Neue" Stellen: Gezählt werden nur Stellen, die tatsächlich als neuer Kandidat angelegt werden. Bereits bekannte, abgelehnte oder als ähnlich erkannte Stellen sowie Trefferlisten-Links verbrauchen keinen der 3 bzw. 20 Plätze einer Mail — bei einer Mail mit 5 Stellen, von denen 2 bereits bekannt sind, zählen im Free-Plan also nur die restlichen 3.
Monatsverbrauch (Free)
Als Free-Nutzer siehst du im Overlay den Balken „Importe diesen Monat" mit deinem aktuellen Verbrauch (z.B. „38 / 50 Jobs"). Darunter steht: „Reset am 1. des Monats · max. 3 Jobs pro Mail". Rechtsbündig darunter führt dich der Verweis „Alle Grenzen ansehen" zur Seite Deine Nutzung — dort stehen alle deine Kontingente an einem Ort.
Das Kontingent gilt herkunftsübergreifend. Gezählt wird jede neu angelegte Stelle — egal ob sie aus einer weitergeleiteten Mail stammt oder aus einem Suchlauf einer Quelle in der Jobsuche. Beide Wege teilen sich dieselben 50 Stellen pro Kalendermonat; getrennte Kontingente je Herkunft gibt es nicht. Wer viel über Quellen sucht, hat entsprechend weniger für den Mail-Import übrig — und umgekehrt. Solange eigene Quellen derzeit nicht verfügbar sind, entfällt der Anteil aus Quellenläufen.
Was sich geändert hat: Früher war die Quellensuche vom Mail-Kontingent unabhängig und stattdessen auf 10 angezeigte Treffer pro Suchlauf gedeckelt. Diese Kappung ist weggefallen — du siehst jetzt alle Treffer eines Laufs, sie zählen dafür aber auf dieselben 50 Stellen ein. Die Höhe des Kontingents (50) ist unverändert.
Ist das Monatskontingent erreicht, werden bis zum 1. des Folgemonats keine neuen Stellen mehr übernommen — weder aus weitergeleiteten Mails noch aus Quellenläufen. Du erhältst dazu:
- einen Hinweis direkt im Overlay,
- einen Hinweis über der Ergebnisliste in der Jobsuche, sobald das Kontingent knapp wird oder aufgebraucht ist, und
- eine Benachrichtigung beim nächsten App-Öffnen, mit einem Link zum Upgrade.
Bereits gespeicherte Kandidaten und gemerkte Jobs bleiben davon unberührt und weiter nutzbar. Zusätzlich zum Monatskontingent gilt weiterhin die Grenze von max. 3 Jobs je eingehender Mail.
KI-Transparenz (EU AI Act): Der automatische KI-Score für Pro-Nutzer ist eine automatisch generierte Einschätzung auf Basis deiner Profildaten (Lebenslauf, Zeugnisse, Berufsbezeichnung) — dieselbe Bewertung wie beim manuellen KI-Score (siehe Jobsuche). Keine diskriminierenden Merkmale (Alter, Geschlecht, Herkunft) fließen ein. Der Score bleibt erhalten, wenn du den Kandidaten später nach Meine Jobs übernimmst.
Bewertet wird nur mit Stellenbeschreibung. Fehlt sie noch, steht statt eines Scores ein Wartehinweis; findet sie sich gar nicht, bleibt die Stelle dauerhaft ohne Score — mit Begründung an Ort und Stelle. Siehe Wann die KI bewertet — und wann nicht.
Mehrere Adressen verwalten (Pro)
Als Pro-Nutzer kannst du mehrere Weiterleitungsadressen anlegen, um z.B. verschiedene Suchprofile oder E-Mail-Postfächer zu trennen:
- Klicke im Overlay „Job Inbox anlegen" auf „Adresse hinzufügen".
- Gib der neuen Adresse optional eine Bezeichnung (z.B. „Stepstone Remote-Jobs") — diese speichert automatisch beim Verlassen des Feldes und bestimmt zugleich den Importnamen in der Adresse (siehe Wie deine Adresse aufgebaut ist).
Das Bezeichnungs-Feld selbst ist kein Pro-Merkmal mehr — auch mit einem Free-Konto benennst du deine eine Adresse. Pro betrifft nur die Anzahl der Adressen.

Adresse deaktivieren oder löschen
- Deaktivieren: Schalter auf der Adresszeile umlegen. Die Adresse wechselt auf „Pausiert" — eingehende Mails werden ab sofort ignoriert, die Adresse bleibt aber erhalten und kann jederzeit wieder aktiviert werden.
- Löschen: Papierkorb-Symbol auf der Adresszeile, dann im Bestätigungsdialog mit „Adresse löschen" bestätigen. Die Adresse wird dauerhaft entfernt, und die über sie gespeicherten Mail-Texte werden sofort mitgelöscht — nicht erst nach Ablauf des Monats. Bereits erkannte Kandidaten und bereits übernommene Jobs bleiben erhalten.
Beziehung zur direkten Jobsuche
Die Job Inbox ist der empfohlene Weg, um Stellen aus mehreren Plattformen zu bekommen. Der Einstieg sitzt deshalb im Seitenkopf der Jobsuche — der Schaltfläche „Job Inbox anlegen". Frühere direkte Plattform-Anbindungen (LinkedIn RSS, XING) wurden zugunsten dieses zentralen E-Mail-Wegs zurückgestellt.
Treffer aus direkten Suchquellen sind inzwischen vollwertige Kandidaten: Sie werden gespeichert, bleiben auch ohne neuen Suchlauf in der Liste, bekommen einen KI-Score, eine Detailansicht und dieselben Aktionen wie Mail-Kandidaten. Entsprechend zählen sie auf dasselbe Monatskontingent ein (siehe oben). Ihre Ablauffrist zählt allerdings anders: 1 Monat nach dem letzten Suchlauf, der sie noch geliefert hat — bei Mail-Kandidaten dagegen 1 Monat ab dem Import.
Derzeit nicht verfügbar: Eigene Quellen kannst du im Moment nicht anlegen — alle Quellentypen, auch Stepstone, sind vorübergehend abgeschaltet (siehe Jobsuche → Quellen anlegen). Die Beschreibung der Direktquellen-Treffer oben gilt wieder, sobald ein Quellentyp aktiviert ist. Bis dahin kommen deine Stellen über den Mail-Import, das IMAP-Postfach oder „Stelle per Link oder von Hand hinzufügen".
Datenschutz
Dauerhaft bleiben die aus der Mail erkannten Job-Datensätze. Die Verarbeitung erfolgt über den E-Mail-Dienstleister Resend (EU-Hosting).
Der Text der Mail wird für einen Monat gespeichert. Er dient ausschließlich der Qualitätsprüfung: Nur am Originaltext lässt sich nachvollziehen, ob die automatische Erkennung eine Stelle richtig interpretiert hat. Einen Monat nach Empfang wird er automatisch gelöscht. Zusammen mit dem Text wird die technische Kennung der Mail gespeichert, damit eine erneute Zustellung derselben Mail erkannt wird; sie enthält keinen Inhalt der Mail. In der App wird er nie angezeigt. Der Hinweis darauf steht im Overlay „Job Inbox anlegen" — für Free- wie für Pro-Konten.
Ein Verlaufseintrag je Mail, für einen Monat. Damit sich eine Störung nachvollziehen lässt, hält JobTarsier zu jeder weitergeleiteten Mail zusätzlich fest, wann sie einging und fertig war, wie oft sie zugestellt wurde, wie viele Stellen neu, bereits bekannt, nicht übernehmbar oder nicht geprüft waren, den Ausgang je Link als Kategorie (z. B. „neu" oder „Login-Wand") und bei einem Abbruch die Stelle, an der er geschah — ohne Betreff, Absender, Mailtext oder Links. Du siehst diese Einträge in der App nicht; der Betreiber kann sie zur Fehlersuche einsehen, und jede solche Einsicht wird protokolliert. Einen Monat nach Eingang der Mail werden sie automatisch gelöscht, mit der Adresse oder deinem Konto sofort. Im Datenexport sind sie enthalten.
Dein Widerruf erfasst auch diese Texte. Löschst du eine Weiterleitungsadresse, verschwinden die über sie empfangenen Mail-Texte sofort mit — nicht erst zum Fristende. Deine Kandidaten und Jobs bleiben davon unberührt.
Nicht gemerkte Kandidaten werden nach ihrer Ablauffrist automatisch gelöscht. Löschst du einen Job aus Meine Jobs, merkt sich JobTarsier davon dauerhaft nur den Link und den Zeitpunkt — bewusst ohne Titel, Firma oder Beschreibung. Mehr braucht es nicht, um die Stelle künftig beim Import zu überspringen. Dieser Vermerk wird mit deinem Konto gelöscht.